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Von Reisen, verschollenen Gegenständen und dem was wirklich zählt

Leichtigkeit

Februar 2014 – Costa Rica.

Airport der Hauptstadt San Jose.

Nach einer 30-Stunden-Reise endlich da, am geheimnisvollen kleinen Fleckchen Erde, an dem das Militär abgeschafft wurde, um in Bildung und Gesundheitswesen zu investieren. An dem Naturschutzgebiete für Konzerne unzugänglich bleiben und die zwei Ozean-Küsten bloß eine Tagesfahrt voneinander entfernt liegen. Meine erste Reise: Freiheit und Leichtigkeit.

Das Kofferband beginnt zu rollen, die Koffer erscheinen. Der Raum leert sich nach und nach. Auch meine Freundin hat ihren Rucksack schon.

Wo bleibt mein Backpacker?

Nach weiteren 30 Minuten ist es Fakt: Mein Gepäck ist nicht gelandet.

Die Reise beginnt

Froh über den Bikini und das super dünne Badetuch in meinem Handgepäck bin ich guter Hoffnung, dass mein Backpacker einfach mit etwas Verspätung auftauchen wird.

Wir reisen los.

Zwei Tage bei Freunden, danach an die Karibikküste.

Mein erster richtiger Südseestrand, meine erste Hostelnacht, meine erste Abenteuertour durch den Urwald an einen einsamen Strand. Unvergessliche Augenblicke, atemberaubende Aussichten, intensive Erlebnisse.

Und mein Rucksack?

Die Klamotten werden knapp und ich kaufe mir einen Rock. Zwei, drei T-shirts und mein Lieblingskleid hatte ich im Handgepäck. Das besteht aus einer Handtasche und einem Rucksack in Schulranzengröße.

Nach mehreren Telefonaten mit dem Flughafen gibt es von meinem Backpacker immer noch keine Spur. Die Hoffnung, ihn in diesem Urlaub noch wiederzusehen, schwindet…

Ich schaue auf das, was mir für diesen Urlaub geblieben ist.

Und ein Satz taucht in meiner Erinnerung auf, den mir einmal eine Bekannte sagte, als sie all ihre Habseligkeiten verkaufte, um auf große Reisen zu gehen:

“Ein Mensch ist so reich, wie die Menge an Dingen, auf die er verzichten kann.”

Mein Gepäck:

Leichtigkeit

Reichtum auf Reisen

Wie fühlt es sich an, mit nur 30l und einer Handtasche durch Costa Rica zu reisen? Ganz ehrlich: Es ist wundervoll!

Vollkommen unbeschwert hätte ich nur das getragen, was ich wirklich brauchte, während meine Freundin mit mehreren Kilos beladen von Hostel zu Hostel geächzt wäre. Aber natürlich teilten wir uns ihr Gepäck.

Und noch etwas: ich brauchte wirklich nicht mehr. Bis auf notwendigste Kleidungsstücke, Sonnenschutz und Mückenspray kaufte ich nichts. Und alles passte entspannt in mein Handgepäck.

Ähnliche Erlebnisse hörte ich später von anderen Reisenden.

Mario, der mit dem Fahrrad durch Afrika fuhr, z.B.

Irgendwann hatte er nichts mehr an wertvollen Gegenständen dabei. Außer seiner Kamera. Und es kam der Tag – wie sollte es anders sein – da wachte er auf und die Kamera war nicht mehr da. Mit ihr verschwanden alle wunderschönen Fotos von den vielen unvergesslichen Momenten.

Horror – dachte ich.

“Was für ein Befreiungsschlag!” – sagte Mario.

Befreiung? Echt jetzt?

Marios Erklärung war die Folgende: In den Wochen vor dem Kameraverlust schlief er schlecht und sein erster, wie sein letzter Gedanke galt der Kamera. Von den Gedanken am Tag ganz zu schweigen.

“Ist sie noch da?” – “Denk an die Kamera! Nicht vergessen!!” – “Hat der da nicht gerade nach meiner Kamera geschielt!?”

Und diese ganzen Sorgen waren plötzlich einfach weg.

Wer lebt, der ist einfach. Und wer hat, hat ständig Sorge, dass er es wieder verlieren könnte.

So etwas war auch Terence passiert, dem ich in Laos begegnete. Sein Handy war ihm geklaut worden – und mit ihm, wie bei Mario, seine ganzen Urlaubsfotos.

“Oh das tut mir so Leid!” sagte ich.

“Oh nein! Ganz ehrlich – es ist fantastisch! Ich muss jetzt keine Bilder mehr für Freunde und Familie machen! Ich kann EINFACH nur meine Reise genießen. Das ist so eine Erleichterung!”

Die Leichtigkeit des Glücks

Wie sehr beladen wir uns mit Dingen, die wir gar nicht brauchen? Mehr noch, die sich zwischen uns und die Schönheit des Momentes schieben?

Wie sehr wollen wir sicher gehen, dass wir auch wirklich für jede Eventualität gerüstet sind und berauben uns damit unserer eigenen Freiheit?

Nur um dann festzustellen, dass wir doch überfordert sind, wenn nicht alles nach Plan läuft.

Dies gilt nicht nur für Reisen.

Reisen mit dem Rucksack hat den Vorteil, dass jeder Tag neu und aufregend ist, dass es keine Routine gibt. Und dass wir unsere Habseligkeiten tatsächlich mit uns herumschleppen, ihr Gewicht ganz real bei jeder neuen Station zu spüren bekommen.

Dadurch bemerken wir die belastende Qualität von Besitz auf eine besonders direkte Art und Weise.

Es gilt aber auch für unseren Alltag.

Die neue Designer-Couch, auf der eigentlich ja am liebsten gar keine*r sitzen sollte, damit sie bloß nicht dreckig wird.

Das neue iPhone, das plötzlich wichtiger ist, als der Mensch, mit dem du gerade im Café sitzt.

Der Kleiderhaufen, der dir beim Schranköffnen entgegenfällt und doch nicht bewirkt, dass du dich selbst wirklich magst.

Dass Besitz nicht glücklich macht, haben mehrere Forschungsergebnisse gezeigt.

Eine materialistische Einstellung ist immer mit weniger Wohlbefinden verknüpft, als eine erlebnisorientierte Lebenseinstellung. Burroughs und Rindfleisch (jap, das ist ein Nachname, [1]) führen das darauf zurück, dass materialistische Wünsche in Konflikt mit wichtigen Werten stehen.

Sehr glückliche Menschen hingegen geben ihr Geld nicht für Dinge aus – sondern für Erlebnisse [2].

Glück ist Leichtigkeit.

Glück ist Erleben.

Was haben wir, wenn unsere Zeit einmal gekommen ist? Weder Couch, noch iPhone, noch die schicken neuen Schuhe begleiten uns ins nächste Leben, den Himmel, die Hölle oder das Nichts.

Das Einzige was wir haben, ist die Zeit auf dieser wunderschönen Erde. Und das einzig wirklich Wichtige ist, womit wir diese Zeit füllen.

Ich bin für Glück & Liebe.

Und du?

Genieße deine Zeit!

Unterschrift-Nathalie-happyroots

PS.: Mein Rucksack ist nie wieder aufgetaucht. Danach bin ich nur noch mit Handgepäck gereist – 40 Tage Asien, 4 Wochen Ecuador. Alles kein Problem mit nem 40l Backpacker :-)

PPS.: Vor kurzem habe ich beschlossen, nicht mehr zu fliegen. Eine der schwierigsten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Doch die Schönheit dieser Welt hat mich so tief berührt, wie die Geschwindigkeit, in der wir sie zerstören. Mein neuer Traum? Mit dem Fahrrad nach Indien.

Und jetzt?

Inspirationen:

  • Gebraucht oder Fairtrade – als Grundsatz für Deko/Möbel/Kleidung…
  • Kleidertauschpartys – gibts auch in deiner Nähe :-)

Websites:

Bücher:

 

Quellen:

[1] Burroughs, J. E., & Rindfleisch, A. (2002). Materialism and well-being: A conflicting values perspective. Journal of Consumer research, 29(3), 348-370. [2] Van Boven, L., & Gilovich, T. (2003). To do or to have? That is the question. Journal of personality and social psychology, 85(6), 1193.

 

gnostic 1_opt

Could the war on drugs (and therefore hallucinogens) be limiting human creativity at a crucial time? Environmentalist Matt Mellen places the efforts of the Ayahuasca Defence Fund within a broader historical narrative.

“Man is the most insane species. He worships an invisible God and destroys a visible Nature. Unaware that this Nature he’s destroying is this God he’s worshiping.”

Hubert Reeves

Pushing back against the War on the World

gnostics 2Planet earth has been held hostage by a death cult for 2000 years. We have lived our lives immersed in a dominant culture that operates on the basis that the human species is separate from nature and exempt from the rules of ecology. This madness underlies many of the critical challenges now faced by our species, not least: climate change, the Sixth Mass Extinction event and an economy that treats its participants like machines enlisted in the mindless destruction of our home planet. The historical routes of this pervasive, expansive and violent ideology are widely documented but deeply misunderstood.

May 17, 2015 
| Disponible en Español

gutbrain


By Dr. Mercola

The quality, quantity, and composition of the bacteria in your gut have enormous influence on your brain. Dr. David Perlmutter explores this phenomenon in great detail in his new book, Brain Maker: The Power of Gut Microbes to Heal and Protect Your Brain-for Life.

Dr. Perlmutter is a board-certified neurologist and a fellow of the American College of Nutrition (ACN). He also has a clinic in Naples, Florida, and he's been very active in publishing his findings in peer-reviewed medical journals.

His previous book, Grain Brain, topped the New York Times bestseller list for 54 weeks. In my view, Dr. Perlmutter is probably the leading natural medicine neurologist in the US.

Certainly, most neurologists fail to consider how lifestyle impacts the neurological disorders they diagnose and treat every day, and prevention is an area of utmost importance as we still do not have effective treatments for many of the most common brain disorders.

"We're now recognizing from research at our most well-respected institutions from around the globe that the gut bacteria are wielding this very powerful sword of Damocles," he says.

They determine whether we're going to have a healthy brain or not, whether our brain is going to function well or not, and whether our brain is going to become diseased or not. Who knew that we'd be referring back to the gut?"

Microbiome Research Shreds Notion of Reductionism

It turns out that this notion of reductionism—where your body is reduced to its individual parts—is completely nonsensical and grossly flawed. As explained by Dr. Perlmutter, every system in your body interrelates in a way that ultimately causes the manifestation of either health or disease.

Der wichtigste Satz des untenstehenden Artikels lautet:

"Wenn beispielsweise der Anspruch der Eltern und der des Kindes nicht übereinstimmen, kann es Probleme geben. Denn das Kind muss die Nachhilfe auch wollen."

Milliarden für sogenannte Nachhilfe auszugeben ist sinnlos, wenn das Schulsystem oft zu wünschen übrig lässt und darüberhinaus viele Kinder und Jugendliche gar nicht lernmotiviert sind, weil massive Lernblockaden aufgebaut wurden. Hier kann eine Surrogatheilungs-Reise die völlige Trendwende einleiten und bewirken. NBS (Null Bock Suyndrom) gehen wir bei CARVONIA mit einem Dreier-Team (*) an und zusätzlich mit Motivations-Reisen nach Afrika.

NullBock

Gutes Geld mit schlechten Noten

Nachhilfe kostet bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung belegt: Die Nachhilfebranche erlebt goldene Zeiten. Nicht immer sind schlechte Zensuren der Grund für den Zusatzunterricht.
 

Lena Henning ist zufrieden. Sie ist mit geringem Eigenkapital direkt nach dem Deutsch- und Politikstudium als Franchisepartnerin beim Nachhilfeinstitut Studienkreis eingestiegen. Mit Erfolg. Die von ihr geführte Nebenstelle in Bremen läuft seit einem Jahr bestens. Tatsächlich haben die meisten der kleinen und großen Nachhilfeinstitute seit Jahren Hochkonjunktur. Und auch Nachhilfelehrer, die auf eigene Rechnung arbeiten, haben alle Hände voll zu tun.

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung, die im Januar 2010 herausgegeben wurde, nehmen 1,1 Millionen Schüler und Schülerinnen regelmäßig Nachhilfe in Anspruch.  Die  Eltern geben schätzungsweise bis zu 1,5 Milliarden Euro im Jahr für zusätzlichen Unterricht aus. Die Hauptfächer Mathe, Englisch und Deutsch sind die Renner unter den Lehrangeboten. In Baden-Württemberg und Hamburg geben Eltern am meisten aus, in Sachsen –Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern am wenigsten.

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